Zeit für mich: Dein Leben ist schön, wenn Du es Dir schön machst

22.07.2020 09:51

Miniaturfigur Turnerin mit SüßigkeitenWir alle möchten mehr „Zeit für mich“. Das bedeutet zumeist, mehr Zeit für schöne Dinge in unserem Leben. Ein Hobby, welches schon seit längerem in Vergessenheit geraten ist wieder aufleben lassen. Einen neues berufliches Betätigungsfeld oder einfach nur mehr Zeit für Familie und Freunde. Doch diese Dinge benötigen Zeit und Raum. Lies weiter, wenn Du wissen möchtest, wie Du Dir in Deinem Leben diesen Raum schaffst.

Wer immer das gleiche tut, kann keine anderen Ergebnisse erwarten

Viele Menschen wünschen sich mehr Zeit für sich oder die Familie oder möchten sich vielleicht beruflich verändern. Die Wünsche und Träume sind mannigfaltig. Doch bei den meisten Menschen haben Sie eines gemeinsam: Sie erfüllen sich nie.

Doch woran liegt das? Warum stellt sich die gewünschte Veränderung im Leben nicht ein?

Fakt ist, wer immer die gleichen Dinge auf die gleiche Art tut, kann nicht erwarten, dass sich plötzlich ein anderes Ergebnis zeigt.

Du machst jeden Tag Überstunden und sitzt noch bis in die Nacht zu Hause am Laptop und beantwortest E-Mails? Auf diese Art wirst Du wohl kaum Zeit für Dich und ein neues Hobby gewinnen.

Du machst neben Beruf, Wäschewaschen und Windeln wechseln den Hausputz immer alleine und wunderst Dich, dass Du keine freie Minute Zeit für Dich findest, endlich mal wieder zum Schwimmen zu gehen?

Deine „Zeit für mich“ ist wertvoll, beschütze sie gut

Du kannst Dir Deine Zeit vorstellen, wie eine große Schüssel mit Gummibärchen. Es können bei Dir auch gerne Schokoladenstückchen sein oder was immer Du gerne magst.

Nun stelle Dir vor, Du bekommst jeden Morgen solch eine große Schüssel mit Leckereien. Was passiert nun, wenn Du diese Schüssel unbeaufsichtigt herumstehen lässt und alle sich bedienen können? Richtig, für Dich bleiben vermutlich nur ein paar kleine Krümel übrig.

Stelle Dir vor, so geht das jeden Tag: Du bekommst eine große Schüssel mit Köstlichkeiten, die Du liebst. Tag für Tag ist diese Schüssel leer bevor Du auch nur dazu kommst, Dir auch mal ein kleines Stück zu nehmen. Das deprimiert, macht wütend und im schlimmsten Fall resignierst Du. Du akzeptierst, dass andere Deine ganzen Gummibärchen vernaschen oder die gesamte Schokolade schlecken.

Genauso gehen viele Menschen mit Ihrer Zeit um. Sie erlauben, dass andere die ganze Schüssel leer machen, bevor sie auch nur dazu kommen sich ein bisschen davon zu nehmen. Das Ergebnis ist das gleiche wie mit der Schokolade: Resignation, Wut, Trauer.

Doch was ist die Alternative? Wenn wir von einer großen Schüssel Gummibärchen reden ist die Antwort einfach: Du teilst gerne, aber die Anderen müssen fragen, bevor sie sich an Deiner Schüssel bedienen dürfen. Vermutlich würdest Du die Schüssel sowieso jeden Morgen wegsperren und die Naschereien nur auf Zuteilung vergeben.

Sieh Deine Zeit wie eine Schüssel mit Süßigkeiten, die jeden Tag neu gefüllt wird. Deine Zeit ist wertvoll. Alle möchten etwas davon ab. Du musst sie beschützen, um selbst auch noch etwas davon abzubekommen. Am besten reservierst ein paar der Köstlichkeiten gleich am Morgen für Dich. Das ist dann Deine „Zeit für mich“ und diese ist Dir sicher.

Bei dem was übrig ist, solltest Du genau überlegen, wem Du Deine Zeit schenkst. In dem Moment in dem Du Deine Zeit als ein kostbares Geschenk erkennst, wirst Du ganz automatisch beginnen genau zu überlegen, wem Du Deine wertvollen Minuten überlässt. Und wenn Deine Zeitschüssel nicht dafür reicht, was Du jeden Tag zu erledigen hast, dann musst Du Dir etwas einfallen lassen.

Zeit ist wie Gummibärchen

3 hilfreiche Strategien Deine „Zeit für mich“ zu beschützen

  1. Zeitfresseraufgaben ohne Sinn eliminieren

Wir alle haben Zeitfresseraufgaben zu erledigen. Oft sind das Dinge, die sich viel effizienter erledigen lassen würden, die wir aber aus Gewohnheit so und nicht anders erledigen. Hinter Sprüchen wir „Das haben wir schon immer so gemacht“ verbergen sich sehr häufig Zeitfresseraufgaben.

Das ist ganz normal und natürlich. Unser Gehirn verbraucht sehr viel Energie. Also nutzen wir Prozesse um Energie zu sparen. Wir denken über die meisten Tätigkeiten nicht nach, sondern erledigen sie aus Gewohnheit. Wie beim Autofahren wird ein Automatismus in Gang gesetzt.

Das bedeutet nun nicht, dass Du jeden Tag jede Aufgabe hinterfragen solltest. Würden wir beim Autofahren jeden Handgriff durchdenken, wäre das eine ganz schön holprige Fahrt.

Bei vielen Dingen ist es aber so, dass wir irgendwann mal eine Vorgehensweise gelernt haben und das zu diesem Zeitpunkt auch die beste Art war, diese Sache zu erledigen. Allerdings verändert sich unsere Welt so schnell, dass wir oft gar nichtmitbekommen, dass es in der Zwischenzeit auch effizientere Arbeitsweisen gibt. Wir sollten daher auch bestehende Systeme immer mal wieder auf den Prüfstand stellen: Gibt es inzwischen andere Funktionalitäten in einem Computerprogramm? Gibt es neue Maschinen oder Geräte? Haben sich andere Prozessen geändert, die Dinge auch auf Deinem Gebiet einfacher werden lassen?

Es ist also ganz wichtig über den Tellerrand hinauszublicken. Denn denke daran, Du kannst keine anderen Ergebnisse erwarten, wenn Du immer wieder das gleiche tust!

  1. Zeitfressende Menschen in Ihre Schranken weisen

Uns begegnen im Leben immer wieder Menschen, die glauben, dass ihre Zeit oder ihr Feierband oder ihr Hobby wichtiger ist als unsere Bedürfnisse und Wünsche.

Wie selbstverständlich wenden diese Menschen alle möglichen Manipulationstechniken an, um ihre Aufgaben auf andere abzuwälzen. Hinter dem Satz „Ach, Du kannst das doch viel besser als ich!“ verbirgt sich demnach selten Lob, sondern viel mehr der Wunsch, diese Aufgabe nicht erledigen zu müssen.

Aber jedes Mal, wenn wir auf solche Spielchen hereinfallen, bedient sich jemand ohne zu fragen an unserer Zeitschüssel. Die Tricks sind nicht immer sofort zu erkennen. Aber beobachte Dich mal, wenn Du eine Aufgabe übernimmst. Warum hast Du „ja“ gesagt? Wolltest Du die Aufgabe machen oder war es jemandem zum Gefallen? Hattest Du Mitleid oder Pflichtgefühl?

Mit der Zeit lernst Du, Deine Auslöser zu erkennen. Dann spürst Du, ob Du etwas wirklich aus vollem Herzen gerne tust, oder ob da wieder nur ein Programm in die abläuft, was Dich zu vorschnellen Zugeständnissen veranlasst.

Die Antwort für Zeitfressermenschen ist übrigens ganz einfach: „Nein!“. Du musst Dich nicht erklären oder rechtfertigen. Es ist Deine Zeitschüssel und es ist am Ende Deine „Zeit für mich“ die auf dem Spiel steht!

  1. Perfektionsstreben ablegen

Menschen tendieren dazu, sich zu messen. Schon im Kindergarten gibt es Wettbewerbe, Auszeichnungen oder Medaillen. Wir lernen von Kindesbeinen an, dass wir die Besten sein müssen.

Daraus entwickelt sich häufig ein Perfektionsstreben, das uns bis ins Erwachsenenalter begleitet und sich sogar noch verstärkt. Doch die meisten Aufgaben müssen überhaupt nicht perfekt erledigt werden um ihren Zweck zu erfüllen.

Um die letzten 20% einer Aufgabe zu erfüllen, um sie perfekt zu machen, benötigen wir 80% der gesamten Zeit die für die Erledigung notwendig ist.Allerdings bemerkt in der Regel die 20% außer uns selbst kaum jemand. Es ist also vergeudete Zeit.

Überlege also genau, ob eine Aufgabe wirklich perfekt erledigt werden muss und was Dir das bringt. Hast Du die Zeit überhaupt, oder musst Du sie von Deinen für Dich reservierten Zeiteinheiten in der Schüssel abzwacken? Ist es Dir das wert?

Mit „Zeit für mich“ ist das Leben schön

Der Beitrag trägt die Überschrift „Das Leben ist schön, wenn Du es Dir schön machst“.  Für Hobbys, neue berufliche Betätigungsfelder oder schöne Augenblicke brauchen wir Zeit. Wenn wir nichts an unserem Umgang mit der Zeit ändern, wird auch keine Zeit da sein. Schließlich können wir dem Tag nicht noch mal eben 2 Stunden hinzufügen.

Also müssen wir unsere vorhandene Zeit anders aufteilen. Am besten teilen wir die Zeit gleich morgens auf und reservieren in diesem Zug auf „Zeit für mich“. Dann reicht ein Blick in Deine Aufgabenliste um zu sehen, ob da noch Zeit übrig ist für Dinge, die an Dich herangetragen werden. So fällt es Dir viel leichter, „Nein“ zu sagen oder Aufgaben zu tauschen: „Wenn ich jetzt das erledigen soll, dann musst Du aber jenes für mich übernehmen.“

Das funktioniert übrigens nicht nur im Beruf, sondern auch zu Hause mit der Familie: „Gerne kann ich Deine Hose noch schnell bügeln, dann musst Du aber das Wohnzimmer saugen, denn dafür war meine Zeit eigentlich reserviert.“

Beim Aufgaben Tauschen, Verteilen oder Planen helfen übrigens die lib-elle Aufgabenplaner. Stöbere doch gleich mal durch, ob etwas dabei ist, das Dir in Deiner Situation helfen kann.


Katrin JachmannDieses Gedankenspiel machte Katrin von lib-elle

Katrin ist Gründerin von lib-elle und selbst immer im Spagat zwischen Arbeit, Familie und sich selbst. Ihre Blogbeiträge handeln davon, wie es ihr gelingt, jedem Lebensbereich den nötigen Raum zu geben. Aus diesen Erkenntnissen heraus entstehen auch die lib-elle Aufgabenplaner, die hier im Shop erhältlich sind.


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