Ordnung halten? - 5 Gründe, die Dir erlauben, chaotisch zu sein

20.05.2020 10:50

unordentliche MinimenschenDie Wahrnehmung von Ordnung unterscheidet sich zwischen Eltern und Kindern meist. Es gibt häufig Streit. Doch diese Muster begleiten uns oft noch bis ins Erwachsenenalter und verursachen schlechte Gefühle. Hier sind 5 Tipps, wie jeder sein persönliches Ordnungslevel findet und hält.

1. Ordnung halten für andere?

Wer hat nicht schon mal eilig ein paar herumliegende Dinge in Schubladen gestopft, wenn es an der Tür klingelte? Wir sind oft geprägt von der Vorstellung ordentliche Menschen sein zu müssen. Von frühester Kindheit an wird uns gelehrt, dass Ordnung besser sei als Unordnung und dass wir Ordnung halten müssen.

Sind wir aber vom Wesen her gar nicht so ordnungsliebend, kann das dazu führen, dass wir vor anderen als ordentlich dastehen möchten und besonders gründlich aufräumen, wenn sich zum Beispiel Besuch ankündigt.

Menschen die wirklich von innen heraus sehr ordnungsliebend sind, putzen mit Leib und Seele. Dabei ist es ihnen egal, was andere Menschen denken. Sie räumen auf, weil sie einen inneren Drang dazu verspüren.

Wenn Du also das nächste Mal denkst, dass die Fenster mal wieder geputzt werden müssen oder der Keller entrümpelt, dann frage Dich, woher dieser Wunsch kommt. Ist es wirklich Dir selbst zu unordentlich oder spricht da mehr die strenge Mutter oder der ordnungsliebende Vater.

Als Kind versucht man seinen Eltern zu gefallen und übernimmt unreflektiert deren Weltanschauungen. Als Erwachsene kannst Du aber diese Muster erkennen und loslassen. Du musst niemandem gefallen. Es ist Dein Zuhause und Du bestimmst den Ordnungsgrad.

2. Unordnung fördert Kreativität

Es klingt nach einem Klischee, aber tatsächlich haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Unordnung Kreativität fördert. Ein chaotischer Schreibtisch regt dazu an, sich von althergebrachtem Denken zu befreien und neue Ideen zu entwickeln.

Ordentliche Umgebungen hingegen, fördern eher den Wunsch nach Regeln, Konventionen und Sicherheit.

Vermutlich schaffen sich die einzelnen Berufsgruppen daher auch die Umgebung, die ihrer Tätigkeit am förderlichsten ist. Das Bild vom strukturierten Buchhalter und vom chaotischen Künstler ist mehr als nur ein Klischee.

Die Frage ist nun, wo sehen wir selbst uns zwischen Chaos und Ordnung. Wie viel Struktur brauchen wir und was ist unserer Arbeit zuträglich. Das muss jeder von innen heraus für sich selbst beantworten. Dann dürfen wir auch so selbstbewusst sein, unseren persönlichen Ordnungsgrad auf dem Arbeitstisch zu etablieren.

3. Unordnung in der Partnerschaft

Da jeder Mensch ein anderes Empfinden für Ordnung und Sauberkeit hat, kann das in einer Partnerschaft für reichlich Zündstoff sorgen. Der eine empfindet eine Küche als aufgeräumt, sobald kein schmutziges Geschirr mehr herumsteht, der andere will die Flächen und Wände täglich blitzeblank geputzt haben.

In solchen Fällen kann das Prinzip helfen, dass Erwartungen, die über dem Ordnungsempfinden des anderen liegen, selbst erfüllt werden müssen. Hat also der Partner die Küche für sein Empfinden aufgeräumt und geputzt, muss man das akzeptieren. Entspricht es noch nicht den eigenen Erwartungen, muss man selbst noch mal den Putzlappen schwingen. Das vermeidet viel Frust und Streit.

Das gleich gilt natürlich auch umgekehrt. Ist man selbst der weniger ordentliche Typ, muss eben der Partner ran, wenn ihm unsere Ausführung nicht genügt.

Aber Achtung: Rücksicht sollte man dennoch nehmen. Wenn man weiß, dass herumliegende Klamotten ein extrem wunder Punkt beim Partner sind, sollte man versuchen, dies auf ein Minimum zu beschränken.

4. Ordnung bei Kindern

Bei Kindern ist die Sache wiederum etwas anders gelagert. Natürlich kann es vorkommen, dass unsere Kinder weniger ordentlich veranlagt sind als wir. Das sollten wir bei Heranwachsenden auch Schritt für Schritt akzeptieren.

Als Eltern ist es jedoch unsere Aufgabe, unseren Kindern Ordnung und Struktur zu vermitteln. Damit ist nicht Engstirnigkeit oder Pedanterie gemeint. Sondern ein Sinn für Struktur, der unsere Kinder durchs Leben trägt ohne einzuengen.

Kinder wissen zunächst jedoch gar nicht, was Aufräumen und Ordnung halten eigentlich bedeutet. Es macht überhaupt keinen Sinn ein Kleinkind zu beauftragen sein Zimmer aufzuräumen. Die Aufgabe ist viel zu komplex. Kinder benötigen konkrete Handlungsanweisungen wie zum Beispiel „Räum den Teddy in die Kiste“.

Je älter die Kinder umso komplexer können auch die Aufgabenstellungen werden. Aber selbst einem 12-jährigen muss man noch sagen, dass der Geschirrspüler nicht nur auszuräumen, sondern auch das schmutzige Geschirr hineinzustellen ist.

5. Ordnung mit Plan

Wenn wir nun aber festgestellt haben, dass unsere Wohnung oder unser Arbeitsplatz nicht unserem persönlichen Ordnungslevel entsprechen, stehen wir oft vor einem Berg. Wir wissen nicht wo wir beginnen sollen, weil wir zu viele Baustellen gleichzeitig sehen.

Abhilfe schafft hier ein konkrete To Do Liste. Dafür kannst Du einfach durch Deine Wohnung gehen und alles aufschreiben, was Du aufräumen und putzen möchtest. Am besten schreibst Du gleich den geschätzten Zeitaufwand dazu.

Wichtig ist dabei, die Aufgaben nicht zu umfangreich zu wählen. „Keller aufräumen“ überfordert vermutlich mehr, als das es zur Handlung anregt. Besser ist hier, kleinere konkrete Dinge einzeln zu benennen, etwa „Werkbank aufräumen“ oder „Weihnachtsdeko ausmisten“.

So kannst Du Dich Schritt für Schritt auf Deiner To Do Liste vorarbeiten und siehst regelmäßig Fortschritte und Erfolge. Du gewöhnst Dich auf diese Weise auch ans Aufräumen und Ausmisten und es geht Dir zukünftig viel leichter von der Hand.


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