Kann denn Alltag Liebe sein?

Entspanne in diesem Malvideo beim Farben fließen lassen und verfolge dabei, wie das Bild „Alltagsliebe“ entsteht.

Aus einem gedeckten Grün und erdigen Brauntönen entstehen faszinierende Farbverläufe auf einer mit Strukturpaste grundierten Leinwand. In diesem Bild setze ich mich mit der Frage auseinander, wie wir mehr Liebe und Bewusstsein für uns selbst in unseren Alltag bringen können. Ein meditativer Malprozess, der zu mehr Selbstfürsorge einlädt.

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Transkript

Das Wort „Alltag“  verbinden wir meist mit den Begriffen Routine, Pflichtgefühl oder Eintönigkeit. Alltag ist all das, was nicht Urlaub ist.

Im Urlaub haben wir Spaß, spannen aus und tun, was uns gefällt und was uns liegt. Im Alltag dienen wir einem System, einem Arbeitgeber oder sonstigen Personen und Dingen, die Ansprüche an uns haben.

Nicht umsonst wird Urlaub oft damit beworben, dem Alltag zu entfliehen und mal für eine kurze Zeit im Jahr alles zu vergessen und nur für sich zu sorgen.

Doch selbst der schönste und erholsamste Urlaub ist schnell zu Ende. Sind wir dann zurück, treffen wir auch ganz schnell wieder auf Stress, Druck und Überforderung. Für wohltuende Dinge ist in einem solchen Alltag meist kein Platz.

Doch was könnten wir tun, um mehr Liebe, Fürsorge und Bewusstsein für uns selbst in unser tägliches Leben zu bringen?

Einen Großteil unserer Zeit leben wir nach Regeln und Routinen. Das ist auch gut so, denn müssten wir jedes Mal neu entscheiden, bevor wir etwas tun, würde uns das heillos überfordern. Außerdem brauchen wir ein gewisses Maß an Regeln, um als Menschen zusammen leben zu können.

Allerdings haben wir auch viele Routinen, die fast ausschließlich uns selbst betreffen und kaum einen Effekt auf unsere Umwelt haben.

Leider dienen diese Dinge oft nicht einmal uns selbst, sondern schaden uns vielleicht sogar. Gelingt es uns herauszufinden, was das für innere Regeln sind, denen wir uns beugen, können wir diese auch ändern. In vielen Fällen ist das sogar ganz einfach, haben wir erst einmal Bewusstsein darüber erlangt.

Wollen wir also mehr Liebe in unseren Alltag bringen, könnten wir damit schon morgens an unserem Kleiderschrank beginnen.

Wir könnten uns fragen, ob wir wirklich den schicken Pulli wählen sollten. Vielleicht fühlen wir uns ja heute in dem kuscheligen Modell wohler, weil wir mehr Wärme brauchen.

Wir könnten beim Mittagessen bewusst entscheiden, ob uns wirklich nach dem Gericht ist, das wir immer nehmen. Vielleicht fragen wir ja lieber mal unseren Körper, was er gerade braucht.

Wir könnten überlegen, ob wir uns wirklich die x-te Tasse Kaffee holen. Vielleicht sollte es ja zwischendurch mal lieber ein Tee sein.

Wir könnten das gewohnte Programm am Abend hinterfragen. Vielleicht ersetzen wir es ja durch eine Tätigkeit, die uns mehr Spaß macht und gut tut.

All diese Dinge benötigen keine extra Zeit. Denn wir müssen lediglich das Gewohnte durch das ersetzen, was wirklich zu uns passt.

So bringen wir Schritt für Schritt immer mehr Liebe und Geborgenheit in unser tägliches Leben. Und so kann Alltag tatsächlich Liebe sein – nämlich Liebe zu uns selbst.

Dieses Gedankenspiel machte Katrin

„Meist laufen wir in unserem Leben auf ausgetretenen Pfaden. Wir haben das Bewusstsein für unsere eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Träume verloren. Ich möchte Menschen inspirieren, ihren Alltag so zu gestalten, dass Raum bleibt, sich selbst zu spüren. So zeigt sich Schritt für Schritt der eigene Weg und es wächst der Mut diesen zu beschreiten.“