So wird die Aufgabenverteilung im Haushalt gerechter

02.03.2020 16:12

Frau auf WäscheklammerWie ist es bei Dir zu Hause? Hast Du bestimmte Aufgaben, die Du immer wieder erledigst? Aufgaben, die Du nicht in Frage stellst, weil Sie eben „Deine“ sind?

Es macht für ein harmonisches Miteinander auf jeden Fall Sinn, dass jeder „seinen“ Aufgabenbereich hat. Sonst müsste man sich ja jeden Tag neu abstimmen. Die Frage, die sich aber stellt ist, wer Dir Deine Aufgaben zugeteilt hat. Habt Ihr das bewusst entschieden, oder war das einfach schon immer so?

Im Folgenden findest Du drei typische Fallstricke, bei der Aufgabenverteilung im Haushalt. Natürlich teilen wir am Ende auch unseren „einfach nachzumachen“ - Lösungsansatz für die meisten Probleme mit Dir.

Aufgabe für die Frau vs. Aufgaben für den Mann

Eines steht fest: Frauen und Männer sind NICHT gleich. Jedes Geschlecht sieht die Welt durch eine andere Brille. Zudem gibt es einfach körperliche Unterschiede, die ein Geschlecht für eine bestimmte Aufgabe prädestinieren.

So ist es vermutlich sinnvoller, wenn ein Mann aufgrund seiner Statur und Muskelkraft eher körperlich schwere Aufgaben übernimmt. Stillen und Kinderkriegen sollten wir wohl eher bei der Frau belassen.

Allerdings gibt es noch eine ganze Menge dazwischen. Was ist mit Wäsche waschen? Frauenarbeit? Auto waschen? Männerarbeit? Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen. Bestimmte Tätigkeiten sind in unseren Köpfen einfach geschlechterspezifisch besetzt.

Allerdings können wir das durch einfaches Nachdenken und Überdenken ganz leicht auflösen. Denn warum sollte eine Frau besser bügeln können als ein Mann? Was macht sie zur Profibüglerin? Die Gene? Bestimmt nicht.

Frage Dich also, welche Aufgaben erledigst Du, weil Du sie gut kannst und welche davon tust Du einfach, weil Du eine Frau bist?

Das „Kümmergen“ entlarven

Manchmal hat man das Gefühl, wir Frauen sind mit einem „Kümmergen“ auf die Welt gekommen. Immer wollen wir uns um alle kümmern und schauen, dass es jedem gut geht.

Wir bekochen unsere Ehemänner, bemuttern die Kinder oder backen Kuchen für den Schulbasar. Die Frage, die wir uns aber stellen sollten ist, ob unser Kümmern überhaupt immer gebraucht und gewollt ist.

Gerade Kindern können wir durch übermäßiges Kümmern viel Lernpotential nehmen. Wenn wir Ihnen immer alles abnehmen, ihnen immer den Weg bereiten und möglichst jede Niederlage und Enttäuschung von ihnen fernhalten, bringen wir unsere Kinder um ihre Erfolgserlebnisse. Nur wenn man eine Schwierigkeit aus eigener Kraft überwunden hat, kann man an ihr wachsen.

Kümmern wir uns über die Maßen um unsere Ehemänner, nehmen wir Ihnen die Chance am Familienleben teilzuhaben. Wenn schon alle Schulaufgaben erledigt sind wenn die Männer nach Hause kommen, das Haus pikobello glänzt und ein duftenden Mahl auf dem Tisch steht, bleibt ja nichts mehr zu tun. Es findet keine Interaktion mehr statt. Es gibt keine Reibungspunkte, denn das Familienleben hat bereits vor seiner Ankunft stattgefunden.

So gut wir uns vielleicht manchmal fühlen mögen, wenn wir uns um andere kümmern, sollten wir uns immer wieder fragen, ob dieses Kümmern denn auch dem anderen hilft, oder ob wir damit nicht vielleicht unser eigenes Ego befriedigen. Denn wer hilft, erntet in der Regel Anerkennung und danach sehnen wir uns doch so sehr. Wenn es uns aber gelingt, diese Abhängigkeit von der Anerkennung anderer zu überwinden, dann können wir dort helfen, wo unsere Hilfe benötigt wird. Wo sie aber nicht nötig ist, können wir uns zurücklehnen und den anderen Raum zum wachsen geben.

Falsches Pflichtbewusstsein

Spätestens wenn wir Kinder bekommen, entwickeln wir Frauen Schulbewusstsein.  Schuldbewusstsein, wenn wir mal etwas ganz allein für uns tun. Schuldbewusstsein, wenn wir nicht pünktlich zum Schulschluss zu Hause sind. Schuldbewusstsein, wenn wir unsere Kinder am Nachmittag in der KiTa lassen, obwohl wir zu Hause sind…

Männer haben damit übrigens selten ein Problem. Aber wir Frauen glauben immer, dass sämtliche Freizeit auch unseren Kindern gehört. Arbeiten gehen ist da weniger ein Problem. Das ist inzwischen gesellschaftlich anerkannt, immerhin muss die moderne Frau sich am Broterwerb beteiligen. Nach der Arbeit sollen wir dann aber bitte immer schön für unsere Kinder da sein.

Einfach nur faul zu Hause auf der Couch sitzen und das arme Kind in der KiTa geparkt (wo es übrigens mit anderen Kindern spielen kann und Sozialkompetenz erwirbt). Unmöglich? Doch möglich! Wenn wir unseren Blickwinkel ändern, können wir das schlechte Gewissen ablegen. Kinder sind auch Arbeit. Besonders wenn sie noch klein sind, brauchen Kinder sehr viel unserer Aufmerksamkeit. Das ist anstrengend! Also was spricht dagegen, sich eine Stunde alleine zu Hause auf der Couch zu erholen und dann später ungeteilte Aufmerksamkeit für unsere Kinder zu haben? So haben doch alle etwas davon.

Wir glauben, unsere Kinder möchten jede Minute mit uns verbringen. Doch oft vermissen unsere Kinder uns gar nicht so sehr wie wir meinen. Wer hat das noch nicht erlebt, dass wir morgens ein riesiges Theater im Kindergarten erleben. Am Nachmittag finden wir unser Kind im Spiel vertieft und es möchte gar nicht mit nach Hause.

Das schlechte Gewissen findet in unserem Kopf statt. Selten lässt es sich mit äußeren Faktoren erklären. Legen wir also das falsche Pflichtbewusstsein ab und fragen uns, wann unsere Kinder uns wirklich vermissen.

Aufgaben mit dem Verstand neu verteilen

Warum machst Du nicht mal Aufgabeninventur? Überlege doch mal, was Du jeden Tag erledigst. Anhand der oben genannten Kriterien kannst Du dann überprüfen, in wieweit Du einen Teil der Pflichten streichen kannst, oder welche vielleicht jemand anderes übernehmen kann. So kannst Du Zeitfresser und Energiediebe entlarven. Nutze die gewonnene Zeit lieber für Dich und Deine Träume. Du hast es verdient!

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